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Veröffentlicht am 05.07.2017

Containerdays 2017: Thinking IT out of the box

Am 20. und 21. Juni fanden in diesem Jahr zum zweiten Mal die europäischen Containerdays statt. 400 Experten und Interessierte tummelten sich in den Gewölben des Automuseums Prototyp und machten für zwei Tage Nexintos Heimatstadt Hamburg zum Hot Spot der Container Community.

Schon am Vorabend der Containerdays gab es auf dem Kubernetes Meetup bei Nexinto einen ersten Kick-off und geballtes Wissens zum Einsatz von CoreOS und Container Monitoring mit dem Prometheus Operator. Am nächsten Morgen versammelten sich aus ganz Europa sowie aus den USA angereiste Container-Begeisterte und solche, die es werden wollen. Dann starteten parallel auf zwei Bühnen die Vorträge. Intensive Workshops mit Advanced-Level gaben ergänzend einen tieferen Praxiseinblick in spezifische Fragestellungen. Dabei gaben sich User und Provider von Container-Technologien die Klinke in die Hand. Unter anderem waren neben Nexinto-Experten auch Ansprechpartner von Google, Amazon AWS, Red Hat und Microsoft vor Ort. Zu den Highlights des ersten Tages gehörte für Nexinto natürlich der gut besuchte Vortrag von Björn Jessen-Noak, System Engineer bei Nexinto (Download). Er zeigte, welche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Microservices gegeben sein müssen und wie wichtig eine testgetriebene Continuous Delivery Pipeline für den Betrieb ist. Ein hoher Automatisierungsgrad ist dafür unerlässlich.

Tools machen das Container-Leben leichter

Der Einsatz verschiedener Tools ist daher entscheidend und einer Schwerpunkte der Containerdays. Insgesamt drehten sich die Vorträge in diesem Jahr weniger darum, was Container leisten, sondern viel mehr wie Unternehmen sie am besten einsetzen und steuern. Das zeigt: Die Vorzüge von Containern sind bekannt. Jetzt geht es vor allem um die effiziente Umsetzung und dem Betrieb. Bei den verschiedenen Vorträgen kristallisierte sich schnell heraus, dass vor allem Orchestrierungstools wie Kubernetes oder Rancher sehr gefragt sind. Die von Loodse ausgerichteten Containerdays waren ideal, um sich abseits der Vorträge und Workshops in lockerer Atmosphäre direkt mit den Experten und anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Die Containerdays haben sich schnell zu einem wertvollen Event für die europäische Container Community entwickelt. Obwohl es erst zum zweiten Mal stattfindet, hat sich die Teilnehmerzahl zum Vorjahr verdoppelt. „Rund um die Container-Technologie passiert so viel. In rasender Geschwindigkeit gibt es neue Tools und Anwendungsszenarien. Die Containerdays sind ein sehr guter Hot Spot, um sich direkt auszutauschen. Deshalb ist es uns wichtig, als Sponsor dieses Event mit zu ermöglichen,“, berichtet Tobias Reisberger, Chief Digital Officer bei Nexinto. „Immer mehr Unternehmen setzen Container ein, oder planen dies zu tun. Umso bedeutender sind dann solche Gelegenheiten, um konkrete Fragen zu deren Aufbau und Betrieb zu stellen und vor allem dann auch fundierte Antworten zu bekommen.“