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Veröffentlicht am 28.07.2017

Notwendige Investitionen: Der Preis der IT-Sicherheit

Maßnahmen zur IT-Sicherheit sind nicht zwangsläufig mit großen Investitionen verbunden. Angesichts möglicher Schäden rentiert sich ein Sicherheitskonzept für die IT schnell. Unternehmen sollten ihre IT-Sicherheitsrisiken kennen und eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen.

Nach wie vor fühlen sich manche Unternehmen nicht ernsthaft von dem Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, betroffen. Jüngste Zahlen des Branchenverbandes Bitkom zeigen allerdings: Es hat bereits jedes zweite Unternehmen erwischt. Investitionen in IT-Sicherheit sind in vielerlei Hinsicht gut angelegtes Geld: Kommt es zu einem Sicherheitsvorfall, ist die Bandbreite potenzieller Folgen sehr weit gesteckt. Sie reicht vom Verlust von Daten bis hin zur existenziellen Bedrohung durch Produktions- und Betriebsausfälle. Nachgelagert zu einem Cyberangriff kommen dann unter Umständen Regressforderungen von Kunden und Partnern, Bußgelder, Imageschäden und so weiter. Das summiert sich schnell. 3,42 Millionen Euro – so viel kostet laut einer Studie des Ponemon Instituts durchschnittlich eine Datenpanne in Deutschland. Eines der häufigsten Angriffsszenarien auf Unternehmen sind neben Ransomware vor allem Distributed Denial of Services (DDoS). Besonders für Webshop-Betreiber sind DDoS-Attacken, die ihre IT-Infrastruktur lahmlegen, schmerzhaft. Statt tausender eingehender Bestellungen herrscht Stillstand. Ein effektiver DDoS-Schutz  erfordert hingegen keine großen Investitionen. Gemessen an den Gesamtkosten für den Betrieb einer start-of-the-art Webshop-Plattform ist das vergleichsweise wenig: Hier macht ein solcher Schutz nur ein bis zwei Prozent der Betriebskosten aus. Unternehmen sollten daher für sich eine eigene Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen – inklusive Risikobewertung der eigenen IT-Landschaft.